Kernschmelze an den Aktienmärkten © pexels.com

Der größte Verlust aller Zeiten. Wirklich?

06.02.201806. Februar 2018 2 min Lesezeit

Der deutsche Aktienindex DAX hat seit seinem Hoch am 31.01.2018 fast 10 % verloren. Der Abwärtstrend beschleunigte sich.

Der amerikanische Leitindex S&P 500 begleitet den DAX auf seiner Reise genauso wie viele andere wichtige Börsenbarometer. Gleichzeitig drittelte (!) sich der Kurs der beliebtesten Kryptowährung Bitcoin.

Ist das die Kernschmelze, die viele erwartet haben?

Vieles spricht dagegen:

  • hohes erwartetes weltweites Wirtschaftswachstum
  • nach wie vor können sich Unternehmen günstig refinanzieren
  • die wirtschaftlichen Unternehmens-Ergebnisse sind überwiegend gut
  • es hat sich seit letzter Woche tatsächlich nichts verändert

Was löst aktuell das sehr schlechte Gefühl bei den Anlegern aus?

Wir alle haben uns offensichtlich sehr schnell daran gewöhnt, dass der Aktienmarkt nur wenig schwankt und nur eine Richtung kennt: Nach oben. Das war die Ausnahme. Diese dauerte sehr lange an. Sie wurde gefühlt zum neuen „Normal“.

Und in diese Stille platzt plötzlich ein Verlust von 1.175 Punkten im Dow Jones Index. Begleitet vom Getöse der Medien: „Der größte Verlust aller Zeiten“. Misst man die Finanzmärkte an den Medienberichten, scheinen düstere Zeiten angebrochen zu sein. Doch ist das wirklich so? Wir meinen nein. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der DOW 1987 an einem Tag 22,6% verlor. Es waren nur 508 Punkte. Damals stand der DOW bei etwa 2,250. Heute notiert der Index 11-mal höher. Der damalige Verlust von 22,6% würde heute einem Punkteverlust von mehr als 5.500 gleichen.

Davon sind wir ganz weit weg. Und was wir immer raten: Take the long view. Mit Weitsicht und einem guten Berater an seiner Seite, kann man jetzt Chancen an den Aktienmärkten nutzen.

Vertrauen ist gut. Die richtige Bank ist besser.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und finden Sie Ihren perfekten Berater unter: www.perfekterberater.at

Peter Halbschmidt, CFP, EFA © Capital Bank
geschrieben von Peter Halbschmidt

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