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Der Bullenreiter von Omaha

30.04.202130. April 2021 2 min Lesezeit

Omaha, Nebraska. Eine kleine Stadt in einem unbedeutenden amerikanischen Bundesstaat. Vermutlich wäre sie in Europa gänzlich unbekannt, wenn nicht John Wayne, Henry Fonda und Clint Eastwood am Missouri für Recht und Ordnung gesorgt hätten. Ein Anderer sitzt seit über 50 Jahren fest im Sattel des Börsenbullen. Er reitet ihn wie kein anderer. Wenn er etwas zu sagen hat, hängen alle an seinen Lippen: Warren Buffet.

Das Orakel von Omaha: Vermögensverwalter von über 600 Milliarden US-Dollar

Einmal jährlich wird Omaha zum Mekka der Geldanleger - das „Woodstock für Kapitalisten“ nannte es Warren Buffet einmal scherzhaft. Am ersten Samstag im Mai - dieses Mal ist es der 1. Mai - findet dort die für viele Investoren wichtigste Hauptversammlung des Jahres statt. Viele Fondsmanager, Vermögensverwalter und Investoren hören auf das Orakel von Omaha und folgen der Einladung der Investmentlegende. In den letzten Jahren waren über 40.000 Aktionäre aus der ganzen Welt live dabei. Ungezählt sind die Fans, die den Livestream im Internet verfolgten. Zwei Besonderheiten verändern dieses Jahr die Umstände der Versammlung. Aufgrund der Pandemie findet die Versammlung virtuell statt und Charlie Munger - er hat dieses Jahr bereits seinen 97. Geburtstag gefeiert - bleibt in seiner Heimat Los Angeles.

Richtig gelesen. 40.000 Aktionäre aus der ganzen Welt. Und sie feiern den 91-jährigen Vorstand und seinen älteren Kollegen für deren Leistungen wie Rockstars. Wenn Warren Buffett und Charlie Munger einladen, kommen sie aus allen Erdteilen. Diesmal nur virtuell. Wenn es normal abläuft, stellen sich die Besucher ab fünf Uhr an, um einen guten Platz für die „Party“ zu bekommen.

Plan, Risikostreuung und Geduld – eine professionelle Vermögensverwaltung und -beratung führen zu Wohlstand

Die Zahl der Aktionäre steigt weltweit rapide an. Das ist sehr erfreulich und richtig. Für den Anstieg gibt es einige Gründe, wie beispielsweise die aktuelle Zinslosigkeit und der triste Ausblick bezüglich steigender Zinsen. Wir haben in vielen Blogs darauf hingewiesen, dass eine nennenswerte Zinssteigerung nur sehr unwahrscheinlich ist.

Ein weiterer Grund für die steigende Zahl von Aktionären sind die sehr hohen Renditen einzelner Aktien in den vergangenen Jahren. Viele Neu- und Jungaktionäre investieren in die Highflyer und folgen dem Trend. Sie verzichten auf einen Plan, auf Risikostreuung und haben keine Geduld. Sie wollen eben schnell reich werden. Verfünffachen, verzehnfachen und mehr. Warren Buffett, der gefragt wurde, warum so wenige Menschen durch Aktien reich werden, meinte dazu:

Weil niemand langsam reich werden will.

Ob Sie zu Reichtum kommen, hängt von vielen Dingen ab; nicht nur vom Erfolg Ihrer Kapitalanlage. Aber mit einem Plan, Geduld und dem richtigen Berater an Ihrer Seite, können Sie Wohlstand und eine sorgenfreie Pensionszeit erreichen.

Vertrauen ist gut. Die richtige Privatbank ist besser.
Peter Halbschmidt, CFP, EFA © Capital Bank
geschrieben von Peter Halbschmidt

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