Island lässt Kapitalkontrollen hinter sich - LVMH startet Online-Luxuswarenhandel

14.03.2017

KONJUNKTUR UND ZENTRALBANKEN

EUROPA

Deutsche Haushalte investieren ein Drittel ihrer privaten Budgets für Wohnausgaben

Die deutschen Verbraucher geben für Wohnen und Energie mehr als ein Drittel ihres Gesamtbudgets aus. Das geht aus einem Bericht des Statistischen Bundesamtes vom Montag hervor. Im Schnitt gaben die deutschen Haushalte im Jahr 2015 etwa 859 Euro im Monat für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus, das sind rund 36% des Gesamtbudgets. Dieser Wert hat sich in den letzten Jahren auf einem konstanten Niveau gehalten, bereits 2005 mussten etwa 33% für Kosten rund ums Wohnen aufgewendet werden.

Die weiteren großen Ausgabenbereiche sind Aufwendungen für Nahrungsmittel und Getränke (14%), sowie die Kosten für Verkehr (13%). Im Durchschnitt beliefen sich im Jahr 2015 die monatlichen Konsumausgaben eines Privathaushaltes in Deutschland auf 2391 Euro.

EUROPA

Deutsche Haushalte investieren ein Drittel ihrer privaten Budgets für Wohnausgaben

Die deutschen Verbraucher geben für Wohnen und Energie mehr als ein Drittel ihres Gesamtbudgets aus. Das geht aus einem Bericht des Statistischen Bundesamtes vom Montag hervor. Im Schnitt gaben die deutschen Haushalte im Jahr 2015 etwa 859 Euro im Monat für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus, das sind rund 36% des Gesamtbudgets. Dieser Wert hat sich in den letzten Jahren auf einem konstanten Niveau gehalten, bereits 2005 mussten etwa 33% für Kosten rund ums Wohnen aufgewendet werden.

Die weiteren großen Ausgabenbereiche sind Aufwendungen für Nahrungsmittel und Getränke (14%), sowie die Kosten für Verkehr (13%). Im Durchschnitt beliefen sich im Jahr 2015 die monatlichen Konsumausgaben eines Privathaushaltes in Deutschland auf 2391 Euro.

AMERIKA

CB-Beschäftigungsindex in den USA steigt weiter an

Wie das US-Conference Board am Montag bekannt gab, ist der CB-Beschäftigungsindex zuletzt auf 131,39 Zähler angestiegen. Der Wert des Vormonates wurde von 130,0 Punkten auf 129,91 Zähler berichtigt. Der Beschäftigungsindex setzt sich aus acht verschiedenen Indikatoren des Arbeitsmarktes zusammen, wie beispielsweise Erstanträge der Arbeitslosenversicherung, offene Stellenangebote, sowie Produktions- und Handelsdaten.

AMERIKA

CB-Beschäftigungsindex in den USA steigt weiter an

Wie das US-Conference Board am Montag bekannt gab, ist der CB-Beschäftigungsindex zuletzt auf 131,39 Zähler angestiegen. Der Wert des Vormonates wurde von 130,0 Punkten auf 129,91 Zähler berichtigt. Der Beschäftigungsindex setzt sich aus acht verschiedenen Indikatoren des Arbeitsmarktes zusammen, wie beispielsweise Erstanträge der Arbeitslosenversicherung, offene Stellenangebote, sowie Produktions- und Handelsdaten.

ASIEN

Chinas Industrie legt einen überzeugenden Jahresstart hin

Zu Jahresbeginn kommen positive Signale von der chinesischen Wirtschaft. Industrieproduktion und Investitionen sind besser ausgefallen als erwartet. Die Produktion in den Industriebetrieben konnte in den ersten beiden Monaten des Jahres um 6,3% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das bedeutet den höchsten Wert seit dem August 2015. Erwartet wurde von den Analysten für diesen Zeitraum nur ein Anstieg um 6,2%. Ebenso stark zeigten sich die Investitionen, sie legten um 8,9% auf den höchsten Stand seit Juni 2016 zu.

ASIEN

Chinas Industrie legt einen überzeugenden Jahresstart hin

Zu Jahresbeginn kommen positive Signale von der chinesischen Wirtschaft. Industrieproduktion und Investitionen sind besser ausgefallen als erwartet. Die Produktion in den Industriebetrieben konnte in den ersten beiden Monaten des Jahres um 6,3% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das bedeutet den höchsten Wert seit dem August 2015. Erwartet wurde von den Analysten für diesen Zeitraum nur ein Anstieg um 6,2%. Ebenso stark zeigten sich die Investitionen, sie legten um 8,9% auf den höchsten Stand seit Juni 2016 zu.

UNTERNEHMENS-NEWS

LVMH STARTET ONLINE-LUXUSWARENHANDEL

Der weltweit größte Luxusartikelkonzern LVMH soll laut Angaben der Financial Times im Mai mit dem Verkauf seiner Luxusartikel unter der Marke „Le Bon Marche“ beginnen. Dabei sollen alle Marken des französischen Konzerns zum Vertrieb angeboten werden. Dies wäre der erste große Schritt in Richtung Digitalisierung seit Einstellung von Apples Ian Rogers als Chief Digital Officer.

LVMH STARTET ONLINE-LUXUSWARENHANDEL

Der weltweit größte Luxusartikelkonzern LVMH soll laut Angaben der Financial Times im Mai mit dem Verkauf seiner Luxusartikel unter der Marke „Le Bon Marche“ beginnen. Dabei sollen alle Marken des französischen Konzerns zum Vertrieb angeboten werden. Dies wäre der erste große Schritt in Richtung Digitalisierung seit Einstellung von Apples Ian Rogers als Chief Digital Officer.

AKTUELLES AUS DER WIRTSCHAFT

ISLAND LÄSST KAPITALKONTROLLEN HINTER SICH

Heute Dienstag werden in Island die im Jahr der Finanzkrise verhängten Kapitalkontrollen aufgehoben. Das hatte die isländische Regierung am Sonntag in Reykjavik bekannt gegeben. Das nordische Land wurde vor allem durch den Zusammenbruch seiner drei größten Banken während der Finanzkrise schwer getroffen.

Ziel der Kapitalkontrollen (die zur Stabilisierung der isländischen Wirtschaft eingeführt wurden) war es, eine Kapitalflucht aus dem Land zu verhindern und auch die isländische Krone vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Im Zuge der Kapitalkontrollen durften Isländer auch kein Eigentum im Ausland erwerben oder Kronen in ausländische Devisen tauschen. Nachdem sich die Wirtschaft des Landes wieder erholt hat, wurden auch die Kapitalkontrollen peu à peu zurückgefahren.

Die isländische Wirtschaft wurde vergangenes Jahr auch vom Tourismus beflügelt. Gemäß den vorläufigen Zahlen konnte das Bruttoinlandsprodukt 2016 um 7,2% zulegen, im 4. Quartal soll die Wirtschaft sogar um 11,3% zum Vorjahresquartal gewachsen sein. Mit dem heutigen Tag gehören die Kapitalkontrollen Islands nun neun Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise endgültig der Vergangenheit an.

SCHOTTISCHE REGIERUNGSCHEFIN STREBT NEUES UNABHÄNGIGKEITSREFERENDUM AN

In einer Pressekonferenz in Edinburgh gab die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon ihren Plan für ein neues Unabhängigkeitsreferendum bekannt. Sturgeon möchte bereits nächste Woche das schottische Parlament um ein positives Votum für einen entsprechenden Parlamentsantrag bitten. Bei entsprechender Zustimmung könnte der Weg frei sein, um zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 ein Referendum durchzuführen.

Den Hauptgrund für das Handeln von Nicola Sturgeon sehen Politbeobachter in der aktuellen Politik der britischen Premierministerin Theresa May. Die Brexit-Strategie Londons würde derzeit auf einen Austritt aus dem Europäischen Binnenmarkt und der Zollunion hinauslaufen, was von schottischer Seite missbilligt wird. Das Regionalparlament in Edinburgh fordert weiterhin eine Sonderrolle mit Verbleib im Europäischen Binnenmarkt, welcher bereits von Theresa May ausgeschlossen wurde.

Der aktuelle Alleingang Nicola Sturgeons zeigt aber lediglich, dass London bislang nicht auf die schottischen Forderungen eingegangen ist. Außerdem müsste für ein zweites Referendum die Zustimmung des britischen Parlaments vorliegen, was derzeit mehr als fraglich erscheint.

ISLAND LÄSST KAPITALKONTROLLEN HINTER SICH

Heute Dienstag werden in Island die im Jahr der Finanzkrise verhängten Kapitalkontrollen aufgehoben. Das hatte die isländische Regierung am Sonntag in Reykjavik bekannt gegeben. Das nordische Land wurde vor allem durch den Zusammenbruch seiner drei größten Banken während der Finanzkrise schwer getroffen.

Ziel der Kapitalkontrollen (die zur Stabilisierung der isländischen Wirtschaft eingeführt wurden) war es, eine Kapitalflucht aus dem Land zu verhindern und auch die isländische Krone vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Im Zuge der Kapitalkontrollen durften Isländer auch kein Eigentum im Ausland erwerben oder Kronen in ausländische Devisen tauschen. Nachdem sich die Wirtschaft des Landes wieder erholt hat, wurden auch die Kapitalkontrollen peu à peu zurückgefahren.

Die isländische Wirtschaft wurde vergangenes Jahr auch vom Tourismus beflügelt. Gemäß den vorläufigen Zahlen konnte das Bruttoinlandsprodukt 2016 um 7,2% zulegen, im 4. Quartal soll die Wirtschaft sogar um 11,3% zum Vorjahresquartal gewachsen sein. Mit dem heutigen Tag gehören die Kapitalkontrollen Islands nun neun Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise endgültig der Vergangenheit an.

SCHOTTISCHE REGIERUNGSCHEFIN STREBT NEUES UNABHÄNGIGKEITSREFERENDUM AN

In einer Pressekonferenz in Edinburgh gab die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon ihren Plan für ein neues Unabhängigkeitsreferendum bekannt. Sturgeon möchte bereits nächste Woche das schottische Parlament um ein positives Votum für einen entsprechenden Parlamentsantrag bitten. Bei entsprechender Zustimmung könnte der Weg frei sein, um zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 ein Referendum durchzuführen.

Den Hauptgrund für das Handeln von Nicola Sturgeon sehen Politbeobachter in der aktuellen Politik der britischen Premierministerin Theresa May. Die Brexit-Strategie Londons würde derzeit auf einen Austritt aus dem Europäischen Binnenmarkt und der Zollunion hinauslaufen, was von schottischer Seite missbilligt wird. Das Regionalparlament in Edinburgh fordert weiterhin eine Sonderrolle mit Verbleib im Europäischen Binnenmarkt, welcher bereits von Theresa May ausgeschlossen wurde.

Der aktuelle Alleingang Nicola Sturgeons zeigt aber lediglich, dass London bislang nicht auf die schottischen Forderungen eingegangen ist. Außerdem müsste für ein zweites Referendum die Zustimmung des britischen Parlaments vorliegen, was derzeit mehr als fraglich erscheint.

Haftungsausschluss

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