Firmenpleiten in Deutschland auf 17-Jahrestief - Zulassungserfolg für Novartis

15.03.2017

KONJUNKTUR UND ZENTRALBANKEN

EUROPA

Energiepreise treiben Inflationsrate in Deutschland über die 2%-Marke

Gestiegene Kosten für Tanken, Heizen und Lebensmittel haben die Teuerungsrate in Deutschland erstmals wieder über die Marke von 2% angehoben. Für Waren und Dienstleistungen mussten im Februar im Schnitt um 2,2% mehr bezahlt werden als im Jahr zuvor. Damit konnten die Erwartungen der Ökonomen bestätigt werden. Den größten Preisauftrieb gab es wieder bei den Energiekosten, sie verteuerten sich im Februar um 7,2%. Besonders für Heizöl (+44%) und Tanken (+15,6%) mussten die deutschen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Überdurchschnittlich verteuert haben sich auch die Preise für Lebensmittel, hier lag die Teuerung bei 4,4%.

EUROPA

Energiepreise treiben Inflationsrate in Deutschland über die 2%-Marke

Gestiegene Kosten für Tanken, Heizen und Lebensmittel haben die Teuerungsrate in Deutschland erstmals wieder über die Marke von 2% angehoben. Für Waren und Dienstleistungen mussten im Februar im Schnitt um 2,2% mehr bezahlt werden als im Jahr zuvor. Damit konnten die Erwartungen der Ökonomen bestätigt werden. Den größten Preisauftrieb gab es wieder bei den Energiekosten, sie verteuerten sich im Februar um 7,2%. Besonders für Heizöl (+44%) und Tanken (+15,6%) mussten die deutschen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Überdurchschnittlich verteuert haben sich auch die Preise für Lebensmittel, hier lag die Teuerung bei 4,4%.

AMERIKA

Erzeugerpreise in den USA steigen moderat an

Im Februar sind die Erzeugerpreise in den USA um 0,3% leicht angestiegen. Das gab das US-Arbeitsministerium in seinem Bericht am Dienstag bekannt. Die Erwartungen der Experten lagen bei einer Stagnation auf dem Preisniveau des Vormonates. Bei der Kernrate, ohne Preise für Nahrungsmittel und Energie, weist der Bericht ebenfalls einen Preisanstieg um 0,3% gegenüber dem Vormonat aus. Da die Erzeugerpreise früher oder später an die Konsumenten weitergegeben werden, bildet der Erzeugerpreisindex einen guten Frühindikator für die Entwicklung der Inflation.

AMERIKA

Erzeugerpreise in den USA steigen moderat an

Im Februar sind die Erzeugerpreise in den USA um 0,3% leicht angestiegen. Das gab das US-Arbeitsministerium in seinem Bericht am Dienstag bekannt. Die Erwartungen der Experten lagen bei einer Stagnation auf dem Preisniveau des Vormonates. Bei der Kernrate, ohne Preise für Nahrungsmittel und Energie, weist der Bericht ebenfalls einen Preisanstieg um 0,3% gegenüber dem Vormonat aus. Da die Erzeugerpreise früher oder später an die Konsumenten weitergegeben werden, bildet der Erzeugerpreisindex einen guten Frühindikator für die Entwicklung der Inflation.

ASIEN

Japanische Industrieproduktion entwickelt sich besser als erwartet

Der Bericht des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) vom Mittwoch hat gezeigt, dass die Produktion in den japanischen Industriebetrieben letzten Monat weniger als erwartet gefallen ist. Sie ist von -0,8% aus dem Vormonat auf saisonal angepasste -0,4% zurückgegangen. Von den Experten wurde eine Stagnation auf dem Wert des Vormonates erwartet.

ASIEN

Japanische Industrieproduktion entwickelt sich besser als erwartet

Der Bericht des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) vom Mittwoch hat gezeigt, dass die Produktion in den japanischen Industriebetrieben letzten Monat weniger als erwartet gefallen ist. Sie ist von -0,8% aus dem Vormonat auf saisonal angepasste -0,4% zurückgegangen. Von den Experten wurde eine Stagnation auf dem Wert des Vormonates erwartet.

UNTERNEHMENS-NEWS

ZULASSUNGSERFOLG FÜR NOVARTIS

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat das Brustkrebsmittel Kisqali des Schweizer Pharmariesens für die Behandlung von bestimmten Brustkrebsvarianten zugelassen. Das Medikament befindet sich zwar noch in der Entwicklung, die herausragende Wirksamkeit in früheren Studien veranlasste jedoch die Gesundheitsbehörde zum Handeln und hatte dem Produkt den Status „Priority Review“ erteilt. Damit kam die jetzige Zulassung zwar nicht ganz überraschend, jedoch früher als erwartet.

Brustkrebs ist in den Vereinigten Staaten die am zweithäufigsten auftretende Form der Krankheit bei Frauen. Dementsprechend ist der Zulassungserfolg für Novartis von großer Bedeutung.

ZULASSUNGSERFOLG FÜR NOVARTIS

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat das Brustkrebsmittel Kisqali des Schweizer Pharmariesens für die Behandlung von bestimmten Brustkrebsvarianten zugelassen. Das Medikament befindet sich zwar noch in der Entwicklung, die herausragende Wirksamkeit in früheren Studien veranlasste jedoch die Gesundheitsbehörde zum Handeln und hatte dem Produkt den Status „Priority Review“ erteilt. Damit kam die jetzige Zulassung zwar nicht ganz überraschend, jedoch früher als erwartet.

Brustkrebs ist in den Vereinigten Staaten die am zweithäufigsten auftretende Form der Krankheit bei Frauen. Dementsprechend ist der Zulassungserfolg für Novartis von großer Bedeutung.

AKTUELLES AUS DER WIRTSCHAFT

FIRMENPLEITEN IN DEUTSCHLAND AUF 17-JAHRESTIEF

Im Jahr 2016 ging die Zahl der deutschen Unternehmen, die Insolvenz anmeldeten, auf 21.518 zurück. Das hat das Statistische Bundesamt am Dienstag bekanntgegeben. Es ist die geringste Quote seit der Einführung der Insolvenzverordnung im Jahr 1999 und stellt zum Vorjahr einen Rückgang um 6,9% dar.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger für 2016 liegen mit 27,4 Milliarden Euro rund 10 Milliarden über dem Vorjahr. Das ist darauf zurück zu führen, dass vergangenes Jahr mehrere große Unternehmen insolvent wurden. Zu der beträchtlichen Erhöhung haben insbesondere Unternehmen im Bereich der Modebranche beigetragen.

Steilmann, Rudolf Wöhrl und SinnLeffers waren einige der Großinsolvenzen. Die Modebranche unterliegt einem Wandel im Konsumverhalten und darüber hinaus steigt der Konkurrenzdruck durch große Handelsketten und Onlineanbieter. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist im vergangenen Jahr ebenfalls zurückgegangen und zwar um 3,6% zum Vorjahr auf insgesamt 77.238. Der letzte Anstieg wurde hier im Jahr 2010 verzeichnet.

FIRMENPLEITEN IN DEUTSCHLAND AUF 17-JAHRESTIEF

Im Jahr 2016 ging die Zahl der deutschen Unternehmen, die Insolvenz anmeldeten, auf 21.518 zurück. Das hat das Statistische Bundesamt am Dienstag bekanntgegeben. Es ist die geringste Quote seit der Einführung der Insolvenzverordnung im Jahr 1999 und stellt zum Vorjahr einen Rückgang um 6,9% dar.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger für 2016 liegen mit 27,4 Milliarden Euro rund 10 Milliarden über dem Vorjahr. Das ist darauf zurück zu führen, dass vergangenes Jahr mehrere große Unternehmen insolvent wurden. Zu der beträchtlichen Erhöhung haben insbesondere Unternehmen im Bereich der Modebranche beigetragen.

Steilmann, Rudolf Wöhrl und SinnLeffers waren einige der Großinsolvenzen. Die Modebranche unterliegt einem Wandel im Konsumverhalten und darüber hinaus steigt der Konkurrenzdruck durch große Handelsketten und Onlineanbieter. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist im vergangenen Jahr ebenfalls zurückgegangen und zwar um 3,6% zum Vorjahr auf insgesamt 77.238. Der letzte Anstieg wurde hier im Jahr 2010 verzeichnet.

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