Federal Reserve hebt Leitzins an

16.03.2017

KONJUNKTUR UND ZENTRALBANKEN

EUROPA

Arbeitslosenquote in Großbritannien erreicht neuen Tiefststand

Trotz des Austritts aus der EU zeigt sich der britische Arbeitsmarkt in einer guten Verfassung. Wie das Statistikamt ONS am Mittwoch mitteilte, konnte die Arbeitslosenquote für den Zeitraum von November bis Januar auf 4,7% gesenkt werden. Auf diesem Niveau war sie zuletzt im Jahr 1975. Die Schätzungen der Volkswirte lagen bei einem unveränderten Wert von 4,8%. Auch die Anzahl der Beschäftigten konnte zulegen, es wurden in den drei Monaten bis Januar insgesamt 92.000 neue Jobs geschaffen. Hier wurde von den Experten nur ein Anstieg um 87.000 Arbeitsplätze erwartet.

EUROPA

Arbeitslosenquote in Großbritannien erreicht neuen Tiefststand

Trotz des Austritts aus der EU zeigt sich der britische Arbeitsmarkt in einer guten Verfassung. Wie das Statistikamt ONS am Mittwoch mitteilte, konnte die Arbeitslosenquote für den Zeitraum von November bis Januar auf 4,7% gesenkt werden. Auf diesem Niveau war sie zuletzt im Jahr 1975. Die Schätzungen der Volkswirte lagen bei einem unveränderten Wert von 4,8%. Auch die Anzahl der Beschäftigten konnte zulegen, es wurden in den drei Monaten bis Januar insgesamt 92.000 neue Jobs geschaffen. Hier wurde von den Experten nur ein Anstieg um 87.000 Arbeitsplätze erwartet.

AMERIKA

New Yorker Konjunkturindex bleibt über den Erwartungen

Der Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit der Industrie im Großraum New York hat zwar im März leicht an Dynamik verloren, bleibt aber über den Erwartungen der Experten. Der New Yorker Konjunkturindex ging von 18,7 aus dem Vormonat auf 16,4 zurück. Von den Volkswirten wurde ein Stand von 14,5 prognostiziert. Bei den Indexkomponenten konnte besonders der Ordereingang mit 21,3 (Vormonat: 13,5) und der Subindex für die Beschäftigung mit 8,8 (Vormonat: 2,0) kräftig zulegen. Der Index gibt einen guten Überblick über die Lagebeurteilungen sowie die Erwartungen der Industriebetriebe im Distrikt New York.

AMERIKA

New Yorker Konjunkturindex bleibt über den Erwartungen

Der Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit der Industrie im Großraum New York hat zwar im März leicht an Dynamik verloren, bleibt aber über den Erwartungen der Experten. Der New Yorker Konjunkturindex ging von 18,7 aus dem Vormonat auf 16,4 zurück. Von den Volkswirten wurde ein Stand von 14,5 prognostiziert. Bei den Indexkomponenten konnte besonders der Ordereingang mit 21,3 (Vormonat: 13,5) und der Subindex für die Beschäftigung mit 8,8 (Vormonat: 2,0) kräftig zulegen. Der Index gibt einen guten Überblick über die Lagebeurteilungen sowie die Erwartungen der Industriebetriebe im Distrikt New York.

ASIEN

Bank of Japan hält an ihrer lockeren Geldpolitik fest

Im Gegensatz zu anderen Notenbanken lässt die Bank of Japan ihre Geldpolitik unverändert. Die Notenbanker stimmten am Donnerstag für eine Beibehaltung des Nullprozentziels für die Rendite von zehnjährigen Staatsanleihen. Ebenfalls unverändert belassen wurde der Strafzins für Einlagen von Finanzinstituten bei 0,1%. Als Erklärung nannten die Notenbanker, dass sich die japanische Wirtschaft dank des schwächeren Yen zwar moderat erhole, die angestrebten Zielwerte bei Wirtschaftswachstum und Inflation aber noch nicht erreicht seien.

ASIEN

Bank of Japan hält an ihrer lockeren Geldpolitik fest

Im Gegensatz zu anderen Notenbanken lässt die Bank of Japan ihre Geldpolitik unverändert. Die Notenbanker stimmten am Donnerstag für eine Beibehaltung des Nullprozentziels für die Rendite von zehnjährigen Staatsanleihen. Ebenfalls unverändert belassen wurde der Strafzins für Einlagen von Finanzinstituten bei 0,1%. Als Erklärung nannten die Notenbanker, dass sich die japanische Wirtschaft dank des schwächeren Yen zwar moderat erhole, die angestrebten Zielwerte bei Wirtschaftswachstum und Inflation aber noch nicht erreicht seien.

UNTERNEHMENS-NEWS

E.ON VERSCHÄRFT SPARKURS

Der deutsche Energieriese hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordverlust verbucht. Aufgrund von hohen Abschreibungen auf die Uniper-Beteiligung und der Kosten für den Atomausstieg meldete E.On am Mittwoch einen Fehlbetrag von 16 Milliarden Euro. Als Reaktion darauf schnallt man nun den Gürtel enger. Konzernchef Johannes Teyssen kündigte die Streichung von etwa 1.300 Arbeitsplätzen an und auch die Investitionen sollen zurück gefahren werden. In weiterer Folge will man sich auch von weniger lukrativen Beteiligungen trennen. Dennoch blickt man bei E.On positiv in die Zukunft. Geht es nach dem Konzernchef, dann sollte sich E.On nun endgültig von den Altlasten befreit haben.

E.ON VERSCHÄRFT SPARKURS

Der deutsche Energieriese hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordverlust verbucht. Aufgrund von hohen Abschreibungen auf die Uniper-Beteiligung und der Kosten für den Atomausstieg meldete E.On am Mittwoch einen Fehlbetrag von 16 Milliarden Euro. Als Reaktion darauf schnallt man nun den Gürtel enger. Konzernchef Johannes Teyssen kündigte die Streichung von etwa 1.300 Arbeitsplätzen an und auch die Investitionen sollen zurück gefahren werden. In weiterer Folge will man sich auch von weniger lukrativen Beteiligungen trennen. Dennoch blickt man bei E.On positiv in die Zukunft. Geht es nach dem Konzernchef, dann sollte sich E.On nun endgültig von den Altlasten befreit haben.

AKTUELLES AUS DER WIRTSCHAFT

FEDERAL RESERVE HEBT LEITZINS AN

Bei ihrer gestrigen Notenbanksitzung hat die amerikanische Notenbank die Zinsen um 0,25 Punkte auf eine Spanne von 0,75 – 1,0% angehoben und damit den Leitzins 2017 zum ersten Mal erhöht. Die Federal Reserve (Fed) hat damit auf die positiven Zahlen des Arbeitsmarkts reagiert, wo derzeit von Vollbeschäftigung gesprochen wird und auch die Inflation ist auf einem guten Weg. Auch wenn die Kerninflation, auf die die Notenbank ihr Augenmerk hat, noch etwas unter der angestrebten Marke von 2% liegt.

Laut Janet Yellen würde ein zu zögerliches Anheben der Zinsen große Risiken bringen. In dem Sinn, dass später vielleicht schnellere Schritte gemacht werden müssten, die das Land in die Rezession stürzen könnten. Für das heurige Jahr sind noch zwei weitere Schritte eingeplant.

Die gestrige Zinserhöhung kam nicht ganz überraschend. Yellen hatte diese im Vorfeld angedeutet und der Schritt war von den Märkten bereits erwartet worden. Ihre Wachstumsprognose beließ die Fed für 2017 bei 2,1%. Jene für 2018 wurde leicht auf 2,1% angehoben.

SPANIENS KRISENBANKEN SOLLEN FUSIONIERT WERDEN

Spanien hat vor, die beiden im Zuge der Finanzkrise verstaatlichten Banken Banco Mare Nostrum SA (BMN) und Bankia SA zusammenzuschließen. Danach sollen Aktien des daraus entstandenen Kreditinstituts platziert werden. Auf diesem Weg soll ein Teil der Kosten für die Bankenrettung wieder hereingeholt werden. Diese Strategie hat der Bankenrettungsfonds des Landes (FROB) am Mittwoch in einer Pflichtmitteilung empfohlen.

Davor waren verschiedene Varianten geprüft worden, die Steuergelder zurück zu erhalten. Nach Einschätzung des FROB und unter Berufung auf externe Analysen sei dies die beste Option für den Steuerzahler: Über eine Fusion werden 400 Millionen Euro mehr erlöst als über den Verkauf der Beteiligungen. Beide Banken teilten mit, man würde den Vorschlag prüfen, der die Zustimmung der Aktionäre voraussetze.

Die Regierung in Madrid hält jeweils knapp zwei Drittel der Anteile an Bankia und BMN. Beide Geldinstitute wurden im Zuge der Immobilienkrise im Land ab 2007 schwer getroffen und mussten 2013 mit öffentlichen Mitteln im Umfang von 23,65 Milliarden Euro vor dem Kollaps bewahrt werden. Der Löwenanteil ging dabei mit rund 22 Milliarden Euro an Bankia.

FEDERAL RESERVE HEBT LEITZINS AN

Bei ihrer gestrigen Notenbanksitzung hat die amerikanische Notenbank die Zinsen um 0,25 Punkte auf eine Spanne von 0,75 – 1,0% angehoben und damit den Leitzins 2017 zum ersten Mal erhöht. Die Federal Reserve (Fed) hat damit auf die positiven Zahlen des Arbeitsmarkts reagiert, wo derzeit von Vollbeschäftigung gesprochen wird und auch die Inflation ist auf einem guten Weg. Auch wenn die Kerninflation, auf die die Notenbank ihr Augenmerk hat, noch etwas unter der angestrebten Marke von 2% liegt.

Laut Janet Yellen würde ein zu zögerliches Anheben der Zinsen große Risiken bringen. In dem Sinn, dass später vielleicht schnellere Schritte gemacht werden müssten, die das Land in die Rezession stürzen könnten. Für das heurige Jahr sind noch zwei weitere Schritte eingeplant.

Die gestrige Zinserhöhung kam nicht ganz überraschend. Yellen hatte diese im Vorfeld angedeutet und der Schritt war von den Märkten bereits erwartet worden. Ihre Wachstumsprognose beließ die Fed für 2017 bei 2,1%. Jene für 2018 wurde leicht auf 2,1% angehoben.

SPANIENS KRISENBANKEN SOLLEN FUSIONIERT WERDEN

Spanien hat vor, die beiden im Zuge der Finanzkrise verstaatlichten Banken Banco Mare Nostrum SA (BMN) und Bankia SA zusammenzuschließen. Danach sollen Aktien des daraus entstandenen Kreditinstituts platziert werden. Auf diesem Weg soll ein Teil der Kosten für die Bankenrettung wieder hereingeholt werden. Diese Strategie hat der Bankenrettungsfonds des Landes (FROB) am Mittwoch in einer Pflichtmitteilung empfohlen.

Davor waren verschiedene Varianten geprüft worden, die Steuergelder zurück zu erhalten. Nach Einschätzung des FROB und unter Berufung auf externe Analysen sei dies die beste Option für den Steuerzahler: Über eine Fusion werden 400 Millionen Euro mehr erlöst als über den Verkauf der Beteiligungen. Beide Banken teilten mit, man würde den Vorschlag prüfen, der die Zustimmung der Aktionäre voraussetze.

Die Regierung in Madrid hält jeweils knapp zwei Drittel der Anteile an Bankia und BMN. Beide Geldinstitute wurden im Zuge der Immobilienkrise im Land ab 2007 schwer getroffen und mussten 2013 mit öffentlichen Mitteln im Umfang von 23,65 Milliarden Euro vor dem Kollaps bewahrt werden. Der Löwenanteil ging dabei mit rund 22 Milliarden Euro an Bankia.

Haftungsausschluss

Dieser Breakfast Wrap ist eine freie Zusammenstellung von Informationen über allgemeine volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen. Er ist keine Grundlage für Anlageentscheidungen, etwa den Erwerb von spezifischen Produkten. Dieser Breakfast Wrap stellt in keinem Fall eine Empfehlung oder Meinungsäußerung der Capital Bank hinsichtlich bestimmter Anlageformen oder Anlagestrategien oder deren Angemessenheit dar. Individuelle Anlageentscheidungen setzen vielmehr die vorherige anleger- und objektgerechte Beratung sowie umfassende Risikoaufklärung voraus. Dieser Breakfast Wrap stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Alle Informationen beruhen auf sorgfältig ausgesuchten Quellen; die aus diesen Quellen übernommenen Informationen wurden nicht überprüft. Es wird insbesondere keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität übernommen. Die Auswahl und Aufnahme der Informationen lässt keine Rückschlüsse auf Meinungen und Prognosen seitens der Capital Bank zu. Haftungs- oder Schadenersatzansprüche, welche aus der Nutzung oder Nichtnutzung bzw. aus der Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen resultieren, sind ausgeschlossen.

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