Britische Notenbank bestätigt Leitzins

17.03.2017

KONJUNKTUR UND ZENTRALBANKEN

EUROPA

Inflation in der Eurozone übersteigt angestrebten Zielwert der EZB

Die Teuerungsrate in der Eurozone hat im Februar weiter zugelegt und mit einer jährlichen Rate von 2,0% den angestrebten Zielwert der Europäischen Zentralbank überschritten. Das bedeutet den höchsten Stand seit dem Januar 2013 und bestätigt die Erwartungen der Analysten. Bei der Kernrate (ohne die volatilen Preise von Energie und Lebensmitteln) stagnierte der Wert allerdings auf dem Wert des Vormonates bei 0,9%. Die höheren Inflationsraten geben der Diskussion über eine baldige Beendigung der lockeren Geldpolitik der EZB wieder neue Nahrung.

EUROPA

Inflation in der Eurozone übersteigt angestrebten Zielwert der EZB

Die Teuerungsrate in der Eurozone hat im Februar weiter zugelegt und mit einer jährlichen Rate von 2,0% den angestrebten Zielwert der Europäischen Zentralbank überschritten. Das bedeutet den höchsten Stand seit dem Januar 2013 und bestätigt die Erwartungen der Analysten. Bei der Kernrate (ohne die volatilen Preise von Energie und Lebensmitteln) stagnierte der Wert allerdings auf dem Wert des Vormonates bei 0,9%. Die höheren Inflationsraten geben der Diskussion über eine baldige Beendigung der lockeren Geldpolitik der EZB wieder neue Nahrung.

AMERIKA

Philly-Fed-Index geht von hohem Niveau leicht zurück

Der Geschäftsklimaindex für die Region Philadelphia ist im März leicht zurückgegangen. Der von der regionalen Notenbank berechnete Philly-Fed-Index ist von 43,3 Punkten auf 32,8 Zähler zurückgegangen, im Februar hatte der Index einen mehrjährigen Höchststand erreicht. Von den Volkswirten wurde ein noch deutlicherer Rückgang auf 30,0 Punkte erwartet. Der Subindex für die bezahlten Preise legte von 29,9 auf 40,7 Punkte kräftig zu.Nur gering verändert haben sich die Auftragseingänge, sie stiegen von 38,0 Punkten aus dem Vormonat auf 38,6 Zähler an.

Der Philly-Fed-Index gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die US-Produktion, er umfasst die Geschäftsbedingungen in der wirtschaftlichen Schlüsselregion Philadelphia im Nordosten der USA.

AMERIKA

Philly-Fed-Index geht von hohem Niveau leicht zurück

Der Geschäftsklimaindex für die Region Philadelphia ist im März leicht zurückgegangen. Der von der regionalen Notenbank berechnete Philly-Fed-Index ist von 43,3 Punkten auf 32,8 Zähler zurückgegangen, im Februar hatte der Index einen mehrjährigen Höchststand erreicht. Von den Volkswirten wurde ein noch deutlicherer Rückgang auf 30,0 Punkte erwartet. Der Subindex für die bezahlten Preise legte von 29,9 auf 40,7 Punkte kräftig zu.Nur gering verändert haben sich die Auftragseingänge, sie stiegen von 38,0 Punkten aus dem Vormonat auf 38,6 Zähler an.

Der Philly-Fed-Index gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die US-Produktion, er umfasst die Geschäftsbedingungen in der wirtschaftlichen Schlüsselregion Philadelphia im Nordosten der USA.

ASIEN

Exportzahlen in Singapur steigen unerwartet stark an

Wie das amtliche Statistikamt in Singapur gestern mitteilte, hat sich das Exportwachstum in den letzten drei Monaten weiter gut entwickelt. Die Exporte ohne Öl konnten um 1,40% gegenüber dem Vormonat gesteigert werden. Die Analysten waren nur von einem Zuwachs um 0,80% ausgegangen. Auf Jahressicht konnte dieser Wert sogar um 21,50% gesteigert werden. Die Exporte konnten in alle Hauptmärkte, angeführt von China, den EU 28 und Taiwan zulegen.

ASIEN

Exportzahlen in Singapur steigen unerwartet stark an

Wie das amtliche Statistikamt in Singapur gestern mitteilte, hat sich das Exportwachstum in den letzten drei Monaten weiter gut entwickelt. Die Exporte ohne Öl konnten um 1,40% gegenüber dem Vormonat gesteigert werden. Die Analysten waren nur von einem Zuwachs um 0,80% ausgegangen. Auf Jahressicht konnte dieser Wert sogar um 21,50% gesteigert werden. Die Exporte konnten in alle Hauptmärkte, angeführt von China, den EU 28 und Taiwan zulegen.

UNTERNEHMENS-NEWS

SWATCH BLICKT POSITIV IN DIE ZUKUNFT

Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz gab der Schweizer Uhrenkonzern bekannt, dass man für das laufende Geschäftsjahr mit einem Wachstum von 7 bis 9% rechnet. Konzernchef Nick Hayek verweist in diesem Zusammenhang auf eine gestiegene Nachfrage nach Swatch-Produkten in den letzten Monaten. Vor allem in Asien und im Nahen Osten liefen die Geschäfte zuletzt gut. Zudem plant man in diesem Jahr die Eröffnung von etwa 100 bis 120 neuen Geschäften. An der Börse wurden diese Neuigkeiten positiv aufgenommen und die Aktie schloss im Plus.

SWATCH BLICKT POSITIV IN DIE ZUKUNFT

Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz gab der Schweizer Uhrenkonzern bekannt, dass man für das laufende Geschäftsjahr mit einem Wachstum von 7 bis 9% rechnet. Konzernchef Nick Hayek verweist in diesem Zusammenhang auf eine gestiegene Nachfrage nach Swatch-Produkten in den letzten Monaten. Vor allem in Asien und im Nahen Osten liefen die Geschäfte zuletzt gut. Zudem plant man in diesem Jahr die Eröffnung von etwa 100 bis 120 neuen Geschäften. An der Börse wurden diese Neuigkeiten positiv aufgenommen und die Aktie schloss im Plus.

AKTUELLES AUS DER WIRTSCHAFT

BRITISCHE NOTENBANK BESTÄTIGT LEITZINS

Bei der gestrigen Zinssitzung hat die Bank of England den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,25% belassen. Der Ton in der Zinssitzung wurde aber durchaus falkenhafter. Das bedeutet, dass die Währungshüter nicht mehr alle der gleichen Meinung waren, was eine Zinserhöhung betrifft und sie in nicht mehr allzu weiter Ferne liegen könnte. Das Votum ging mit 8 zu 1 Stimmen gegen eine Zinserhöhung aus.

Das Anleihekaufprogramm wurde von der Notenbank ebenfalls nicht angetastet und liegt damit weiterhin bei 435 Milliarden Pfund. Premierministerin May will noch diesen Monat den Artikel 50 zum Verlassen der Briten aus der EU beantragen. Der Austritt wird die Geldpolitik der britischen Notenbank maßgeblich beeinflussen, da die Konjunkturindikationen stark vom Verlauf geprägt sein werden.

SCHWEIZER REFERENZZINSSATZ BLEIBT UNANGETASTET

Im Rahmen der vierteljährlichen Zinsentscheidung gab die Schweizerische Nationalbank am Donnerstag ihre aktuelle Einschätzung bekannt. Das Zielband für den Dreimonats-Libor verbleibt bei minus 1,25 bis minus 0,25%. Auch die Geldeinlagen der Banken bei der Nationalbank bleiben weiterhin mit minus 0,75% unangetastet. Die Schweizer Währungshüter erhöhten außerdem ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr auf 0,3%. Bis in das Jahr 2019 soll die Preissteigerung bis auf 1,1% anwachsen.

In den letzten Wochen musste die Schweizer Nationalbank am Währungsmarkt intervenieren, um ein weiteres Erstarken des Franken zu unterbinden. Den Hauptgrund für den Höhenflug sieht die Nationalbank in den aktuellen politischen Risiken. Der Schweizer Franken gilt weiterhin als sicherer Hafen und als Ausweichwährung vor der wichtigen französischen Wahl.

Die SNB bekräftigte, einen weiteren Höhenflug der eigenen Währung unterbinden zu wollen, da laut ihrer Meinung der Franken deutlich überbewertet sei. Trotz der starken Währung gehen die Währungshüter weiterhin von einem Schweizer Wirtschaftswachstum für 2017 von einem Plus von 1,5% aus.

BRITISCHE NOTENBANK BESTÄTIGT LEITZINS

Bei der gestrigen Zinssitzung hat die Bank of England den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,25% belassen. Der Ton in der Zinssitzung wurde aber durchaus falkenhafter. Das bedeutet, dass die Währungshüter nicht mehr alle der gleichen Meinung waren, was eine Zinserhöhung betrifft und sie in nicht mehr allzu weiter Ferne liegen könnte. Das Votum ging mit 8 zu 1 Stimmen gegen eine Zinserhöhung aus.

Das Anleihekaufprogramm wurde von der Notenbank ebenfalls nicht angetastet und liegt damit weiterhin bei 435 Milliarden Pfund. Premierministerin May will noch diesen Monat den Artikel 50 zum Verlassen der Briten aus der EU beantragen. Der Austritt wird die Geldpolitik der britischen Notenbank maßgeblich beeinflussen, da die Konjunkturindikationen stark vom Verlauf geprägt sein werden.

SCHWEIZER REFERENZZINSSATZ BLEIBT UNANGETASTET

Im Rahmen der vierteljährlichen Zinsentscheidung gab die Schweizerische Nationalbank am Donnerstag ihre aktuelle Einschätzung bekannt. Das Zielband für den Dreimonats-Libor verbleibt bei minus 1,25 bis minus 0,25%. Auch die Geldeinlagen der Banken bei der Nationalbank bleiben weiterhin mit minus 0,75% unangetastet. Die Schweizer Währungshüter erhöhten außerdem ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr auf 0,3%. Bis in das Jahr 2019 soll die Preissteigerung bis auf 1,1% anwachsen.

In den letzten Wochen musste die Schweizer Nationalbank am Währungsmarkt intervenieren, um ein weiteres Erstarken des Franken zu unterbinden. Den Hauptgrund für den Höhenflug sieht die Nationalbank in den aktuellen politischen Risiken. Der Schweizer Franken gilt weiterhin als sicherer Hafen und als Ausweichwährung vor der wichtigen französischen Wahl.

Die SNB bekräftigte, einen weiteren Höhenflug der eigenen Währung unterbinden zu wollen, da laut ihrer Meinung der Franken deutlich überbewertet sei. Trotz der starken Währung gehen die Währungshüter weiterhin von einem Schweizer Wirtschaftswachstum für 2017 von einem Plus von 1,5% aus.

Haftungsausschluss

Dieser Breakfast Wrap ist eine freie Zusammenstellung von Informationen über allgemeine volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen. Er ist keine Grundlage für Anlageentscheidungen, etwa den Erwerb von spezifischen Produkten. Dieser Breakfast Wrap stellt in keinem Fall eine Empfehlung oder Meinungsäußerung der Capital Bank hinsichtlich bestimmter Anlageformen oder Anlagestrategien oder deren Angemessenheit dar. Individuelle Anlageentscheidungen setzen vielmehr die vorherige anleger- und objektgerechte Beratung sowie umfassende Risikoaufklärung voraus. Dieser Breakfast Wrap stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Alle Informationen beruhen auf sorgfältig ausgesuchten Quellen; die aus diesen Quellen übernommenen Informationen wurden nicht überprüft. Es wird insbesondere keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität übernommen. Die Auswahl und Aufnahme der Informationen lässt keine Rückschlüsse auf Meinungen und Prognosen seitens der Capital Bank zu. Haftungs- oder Schadenersatzansprüche, welche aus der Nutzung oder Nichtnutzung bzw. aus der Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen resultieren, sind ausgeschlossen.

« zurück