China und Saudi Arabien unterzeichnen Kooperationsverträge in Milliardenhöhe

20.03.2017

KONJUNKTUR UND ZENTRALBANKEN

EUROPA

Deutscher Mittelstand gibt Freihandelsabkommen TTIP mit den USA noch nicht auf

Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland glauben weiterhin an ein Freihandelsabkommen mit den USA und verlangen deshalb im Bundeswirtschaftsministerium die Einführung eines Freihandelsbeirates. Dieser soll abseits der TTIP-Verhandlungen die Beiratsarbeit weiterführen. Das geht aus einem Schreiben des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) an die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries hervor. Da Deutschland sehr stark vom freien Warenaustausch in alle Welt abhängig ist, versucht die deutsche Regierung derzeit besonders die USA im Lager des Freihandels zu halten. US-Präsident Trump lehnt allerdings den Handelspakt mit Europa ab, er versucht im Gegenzug mehr Produktion ins eigene Land zu holen.

EUROPA

Deutscher Mittelstand gibt Freihandelsabkommen TTIP mit den USA noch nicht auf

Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland glauben weiterhin an ein Freihandelsabkommen mit den USA und verlangen deshalb im Bundeswirtschaftsministerium die Einführung eines Freihandelsbeirates. Dieser soll abseits der TTIP-Verhandlungen die Beiratsarbeit weiterführen. Das geht aus einem Schreiben des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) an die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries hervor. Da Deutschland sehr stark vom freien Warenaustausch in alle Welt abhängig ist, versucht die deutsche Regierung derzeit besonders die USA im Lager des Freihandels zu halten. US-Präsident Trump lehnt allerdings den Handelspakt mit Europa ab, er versucht im Gegenzug mehr Produktion ins eigene Land zu holen.

AMERIKA

Stimmung der US-Konsumenten zeigt sich weiter optimistisch

Die gute Stimmung der amerikanischen Verbraucher hält weiter an, der von der Universität Michigan berechnete Konsumklimaindex hat im März weiter zugelegt. Er ist gegenüber dem Vormonat um 1,3 Punkte auf 97,6 Zähler angestiegen. Von den Ökonomen wurde lediglich ein Anstieg auf 97.0 Punkte erwartet. Die Einschätzung der aktuellen Lage verbesserte sich von 111,5 auf 114,5 Punkte, der Index für die Erwartungen stieg leicht von 86,5 auf 86,7 Zähler an. Amerikas Konsumenten spielen eine Schlüsselrolle für die Entwicklung der US-Wirtschaft, rund 70% des Bruttoinlandsproduktes werden vom privaten Verbrauch erwirtschaftet.

AMERIKA

Stimmung der US-Konsumenten zeigt sich weiter optimistisch

Die gute Stimmung der amerikanischen Verbraucher hält weiter an, der von der Universität Michigan berechnete Konsumklimaindex hat im März weiter zugelegt. Er ist gegenüber dem Vormonat um 1,3 Punkte auf 97,6 Zähler angestiegen. Von den Ökonomen wurde lediglich ein Anstieg auf 97.0 Punkte erwartet. Die Einschätzung der aktuellen Lage verbesserte sich von 111,5 auf 114,5 Punkte, der Index für die Erwartungen stieg leicht von 86,5 auf 86,7 Zähler an. Amerikas Konsumenten spielen eine Schlüsselrolle für die Entwicklung der US-Wirtschaft, rund 70% des Bruttoinlandsproduktes werden vom privaten Verbrauch erwirtschaftet.

ASIEN

G20 einigen sich lediglich auf Minimalziel für freien Handel

Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) haben ihr Ziel, eine gemeinsame Haltung gegen Handelsprotektionismus zu erreichen, nicht erreicht. Es konnte lediglich eine Einigung über die Stärkung des Handels unter den Volkswirtschaften erreicht werden.

Somit ergibt sich zwar eine breite Übereinstimmung über offene Märkte, aber keinen Konsens über eine Weiterentwicklung der Handelsbeziehungen. Die deutsche Kanzlerin Merkel und der chinesische Präsident [nbsp]Xi Jinping hatten sich bereits am Donnerstag darauf geeinigt, die vertrauensvolle Zusammenarbeit, besonders auch im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft, weiter fortzusetzen.

ASIEN

G20 einigen sich lediglich auf Minimalziel für freien Handel

Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) haben ihr Ziel, eine gemeinsame Haltung gegen Handelsprotektionismus zu erreichen, nicht erreicht. Es konnte lediglich eine Einigung über die Stärkung des Handels unter den Volkswirtschaften erreicht werden.

Somit ergibt sich zwar eine breite Übereinstimmung über offene Märkte, aber keinen Konsens über eine Weiterentwicklung der Handelsbeziehungen. Die deutsche Kanzlerin Merkel und der chinesische Präsident [nbsp]Xi Jinping hatten sich bereits am Donnerstag darauf geeinigt, die vertrauensvolle Zusammenarbeit, besonders auch im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft, weiter fortzusetzen.

UNTERNEHMENS-NEWS

KAPITALERHÖHUNG BEI E.ON

Der deutsche Energieriese will mit der Ausgabe von 200 Millionen neuen Aktien 1,3 Milliarden Euro am Kapitalmarkt einsammeln. Das entspricht einer 10%-igen Kapitalerhöhung. Das Angebot richtet sich jedoch nur an institutionelle Anleger. Die Erlöse werden zur Finanzierung eines Teils der Zahlung an den Atomfonds herangezogen. Der Anteil von E.On an diesem beträgt insgesamt 10 Milliarden Euro. Genau dieser und auch Abschreibungen auf die Uniper-Beteiligung haben zuletzt zu einem Rekordverlust bei E.On geführt.

KAPITALERHÖHUNG BEI E.ON

Der deutsche Energieriese will mit der Ausgabe von 200 Millionen neuen Aktien 1,3 Milliarden Euro am Kapitalmarkt einsammeln. Das entspricht einer 10%-igen Kapitalerhöhung. Das Angebot richtet sich jedoch nur an institutionelle Anleger. Die Erlöse werden zur Finanzierung eines Teils der Zahlung an den Atomfonds herangezogen. Der Anteil von E.On an diesem beträgt insgesamt 10 Milliarden Euro. Genau dieser und auch Abschreibungen auf die Uniper-Beteiligung haben zuletzt zu einem Rekordverlust bei E.On geführt.

AKTUELLES AUS DER WIRTSCHAFT

CHINA UND SAUDI ARABIEN UNTERZEICHNEN KOOPERATIONSVERTRÄGE IN MILLIARDENHÖHE

Während seines Besuches in China unterzeichnete der saudische König eine Absichtserklärung mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, im Gegenwert von 65 Milliarden Dollar.

Die Absichtserklärung umfasst 21 Geschäfte. Dazu gehören die chinesische Change E-4 Mond Mission, die Herstellung von Drohnen, gegenseitige Investments in der Öl- und Solarindustrie und den Aufbau petrochemischer Fabriken. Der saudische Monarch befindet sich derzeit auf einer einmonatigen Asienreise, um seine größten Handelspartner zu besuchen.

Die Vorverträge sollen neben der breiteren wirtschaftlichen Ausrichtung Saudi Arabiens auch als Zeichen gewertet werden, dass das Land die verlorenen Marktanteile bei den Öl- und Gaslieferungen wieder von Russland zurückgewinnen möchte. Der russische Hauptkonkurrent hatte Saudi Arabien im letzten Jahr beim Ölexport in den asiatischen Raum überflügelt.

GEMÜSE & OBST: TÄTOWIERUNG STATT PLASTIK

Bio-Gemüse in Plastik eingeschweißt? Passt nicht so ganz. Deshalb will Rewe ab dieser Woche eine Testphase mit gelaserten Lebensmitteln starten. Bedeutet: Wichtige Ausschilderungen auf Avocados [&] Co. werden künftig quasi tätowiert (=„Natural Branding“) und man kann so auf die Plastikverpackungen verzichten.

Das Pilotprojekt dazu startete schon vor einigen Wochen in Deutschland. In Österreich sollen Ja!-Natürlich-Avocados mit Laser-Logo in den Regalen liegen. Diese findet man bei Billa, Merkur und auch Penny - leider aber nur in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Ist das Projekt erfolgreich, sollen künftig auch andere Obst- oder Gemüsesorten mit einem Laser-Logo versehen werden. Vorstellbar wären hier unter anderem Mangos oder Melonen. Geschmack, Haltbarkeit sowie Qualität der Lebensmittel werden laut dem Unternehmen durch die umweltschonende Tätowierung nicht beeinflusst.

CHINA UND SAUDI ARABIEN UNTERZEICHNEN KOOPERATIONSVERTRÄGE IN MILLIARDENHÖHE

Während seines Besuches in China unterzeichnete der saudische König eine Absichtserklärung mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, im Gegenwert von 65 Milliarden Dollar.

Die Absichtserklärung umfasst 21 Geschäfte. Dazu gehören die chinesische Change E-4 Mond Mission, die Herstellung von Drohnen, gegenseitige Investments in der Öl- und Solarindustrie und den Aufbau petrochemischer Fabriken. Der saudische Monarch befindet sich derzeit auf einer einmonatigen Asienreise, um seine größten Handelspartner zu besuchen.

Die Vorverträge sollen neben der breiteren wirtschaftlichen Ausrichtung Saudi Arabiens auch als Zeichen gewertet werden, dass das Land die verlorenen Marktanteile bei den Öl- und Gaslieferungen wieder von Russland zurückgewinnen möchte. Der russische Hauptkonkurrent hatte Saudi Arabien im letzten Jahr beim Ölexport in den asiatischen Raum überflügelt.

GEMÜSE & OBST: TÄTOWIERUNG STATT PLASTIK

Bio-Gemüse in Plastik eingeschweißt? Passt nicht so ganz. Deshalb will Rewe ab dieser Woche eine Testphase mit gelaserten Lebensmitteln starten. Bedeutet: Wichtige Ausschilderungen auf Avocados [&] Co. werden künftig quasi tätowiert (=„Natural Branding“) und man kann so auf die Plastikverpackungen verzichten.

Das Pilotprojekt dazu startete schon vor einigen Wochen in Deutschland. In Österreich sollen Ja!-Natürlich-Avocados mit Laser-Logo in den Regalen liegen. Diese findet man bei Billa, Merkur und auch Penny - leider aber nur in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Ist das Projekt erfolgreich, sollen künftig auch andere Obst- oder Gemüsesorten mit einem Laser-Logo versehen werden. Vorstellbar wären hier unter anderem Mangos oder Melonen. Geschmack, Haltbarkeit sowie Qualität der Lebensmittel werden laut dem Unternehmen durch die umweltschonende Tätowierung nicht beeinflusst.

Haftungsausschluss

Dieser Breakfast Wrap ist eine freie Zusammenstellung von Informationen über allgemeine volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen. Er ist keine Grundlage für Anlageentscheidungen, etwa den Erwerb von spezifischen Produkten. Dieser Breakfast Wrap stellt in keinem Fall eine Empfehlung oder Meinungsäußerung der Capital Bank hinsichtlich bestimmter Anlageformen oder Anlagestrategien oder deren Angemessenheit dar. Individuelle Anlageentscheidungen setzen vielmehr die vorherige anleger- und objektgerechte Beratung sowie umfassende Risikoaufklärung voraus. Dieser Breakfast Wrap stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Alle Informationen beruhen auf sorgfältig ausgesuchten Quellen; die aus diesen Quellen übernommenen Informationen wurden nicht überprüft. Es wird insbesondere keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität übernommen. Die Auswahl und Aufnahme der Informationen lässt keine Rückschlüsse auf Meinungen und Prognosen seitens der Capital Bank zu. Haftungs- oder Schadenersatzansprüche, welche aus der Nutzung oder Nichtnutzung bzw. aus der Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen resultieren, sind ausgeschlossen.

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