EU genehmigt Notverkauf der Banco Popular Espanol

09.08.2017

KONJUNKTUR UND ZENTRALBANKEN

EUROPA

Deutschlands Exporteure machten im Juni weniger Geschäft

Wie das statistische Bundesamt am Dienstag bekanntgab, haben die Umsätze im Außenhandel im letzten Monat mehr als erwartet nachgegeben. Die Ausfuhren gingen gegenüber dem Vormonat um 2,8% zurück. Von den Ökonomen wurde lediglich ein Rückgang um 0,3% erwartet.

Von den Volkswirten wird der Rückgang aber nur als leichter Ausrutscher gesehen, der Aufwärtstrend bleibe dank gut gefüllter Auftragsbücher und einer Erholung des Welthandels auch weiterhin intakt. Im ersten Halbjahr konnten die Exporte um 6,1% auf mehr als 638 Milliarden Euro gesteigert werden.

Besonders gut lief der Handel in den ersten sechs Monaten mit den anderen Euro-Ländern, hier weist der Bericht ebenfalls ein Plus von 6,1% aus. Ebenfalls deutlich gesteigert wurden im ersten Halbjahr die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU, besonders nach China und den USA. Hier lag der Zuwachs sogar bei 7,0%.

AMERIKA

US-Arbeitsmarkt verzeichnet neues Rekordhoch bei offenen Stellen

Die Bedingungen auf dem US-Arbeitsmarkt zeigen sich weiter von einer sehr positiven Seite. Wie das Statistikamt BLS am Dienstag bekanntgab, ist die Anzahl der offenen Stellen im Juni auf ein neues Rekordhoch angestiegen.

Die verfügbaren Jobs sind im Vergleich zum Vormonat um 461.000 auf 6,163 Millionen offene Stellen angestiegen. Damit konnten die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen werden. Mehr verfügbare Jobs sind ein Hinweis auf eine wachsende Volkswirtschaft und der damit verbundenen hohen Nachfrage nach Arbeitskräften.

ASIEN

Chinas Verbraucherpreise steigen weiter nur moderat

Die Inflation in China entwickelt sich weiter nur sehr verhalten. Im Jahresvergleich sind die Verbraucherpreise im Juli um 1,4% gestiegen, das berichtete das nationale Statistikamt am Mittwoch in Peking. Die Teuerung lag damit unter dem von den Analysten erwarteten Wert von 1,5%. Damit bleibt die Inflation weiterhin nur auf einem niedrigen Niveau. Der moderate Anstieg ist ein Hinweis auf eine verhaltene Konsumnachfrage im Land und bietet der chinesischen Notenbank weiteren Spielraum, die Konjunktur mit einer lockeren Geldpolitik zu unterstützen.

UNTERNEHMENS-NEWS

E.ON MIT HÖHERER DIVIDENDENQUOTE

Der deutsche Energieriese lockt die Anleger mit dem Anheben der Ausschüttungsquote. Ab dem Geschäftsjahr 2018 soll diese mindestens 65% betragen. Bemessungsgrundlage ist der bereinigte Konzernüberschuss. Zuletzt hatte E.On noch 50 – 60% dessen in Aussicht gestellt.

Für das laufende Geschäftsjahr soll es eine fixe Zahlung in der Höhe von 30 Cent je Aktie geben. Weitere Details werden dazu wohl noch heute bekanntgegeben: E.On veröffentlicht dann seine Zahlen für das erste Halbjahr.

AKTUELLES AUS DER WIRTSCHAFT

EU GENEHMIGT NOTVERKAUF DER BANCO POPULAR ESPANOL

Die EU-Kommission hat nun dem Verkauf der spanischen Krisenbank Banco Popular Espanol an die Banco Santander zugestimmt. Laut Kommission bestehen keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Folglich gibt es auch keine Auflagen für die Übernahme. Der Übernahmepreis liegt bei einem symbolischen Euro.

Anfang Juni war die Europäische Zentralbank zu der Conclusio gekommen, dass die Banco Popular Espanol nicht mehr überlebensfähig ist. Das Institut kämpft schon seit längerem mit den Folgen der Immobilienkrise in Spanien und den notleidenden Krediten, die die Bank hielt.

UBER LIEFERT MCDONALD'S POMMES IN WIEN

Gestern startete „McDelivery“ in Wien. Zusammen mit UberEats liefern 21 McDonald’s Restaurants nun Cheeseburger, Pommes und Apfeltasche nach Hause oder ins Büro. Für eine pauschale Liefergebühr von 2,90 bekommt man fast alle Produkte aus den McDonald’s Restaurants sowie McCafés – und das zwischen 11 und 23 Uhr. Der Service ist momentan nur in Wien verfügbar, soll aber laut dem Fast Food Giganten bald auch in andere Ballungszentren kommen.

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