Die Capital Bank bietet als erste Privatbank Österreichs die Philanthropie-Beratung an. In Zusammenarbeit mit dem Fundraising Verband Austria haben wir dafür die "Gemeinnützige Privatstiftung Philanthropie Österreich" (www.stiftung-oesterreich.at) als Dachstiftung für unsere Kunden gegründet

Warum wir das tun? Das beantworten unsere Wurzeln, unser Motiv und unsere Mission:

Ohne einer Initiative eines der ersten Philanthropen in Österreich, würde es uns heute in dieser Form nicht geben. Erzherzog Johann,  Bruder Kaisers Franz I, lag das Wohlergehen der Menschen besonders am Herzen. Mit der Gründung der  Grazer Wechselseitigen im Jahr 1828, war er ein Social Entrepreneur im eigentlichen Sinn. Die Idee, sich zu einer Versicherung zu vereinen um mit gemeinsamer Stärke die Existenzsicherung der Bauern nach einem Hofbrand zu gewährleisten ist immer noch eine der sinnvollsten Finanzinnovationen.

Heute, nach über 180 Jahren Bestand, ist der ursprüngliche Gründungsgedanke der gemeinschaftlichen Verantwortlichkeit aktueller denn je. Und immer noch sind all unsere Aktivitäten unter dem eigentümerlosen Verein angesiedelt, über den traditionell ein Nachkomme des Erzherzogs wacht.

Die Capital Bank verantwortet heute das über die Jahre gewachsene Vermögen der Versicherung. Aber nicht nur das. Vermögende Private, Stiftungen und andere Unternnehmen haben Milliarden Euro an Geldern der Privatbank anvertraut. Über unsere Kernkompetenz im Wealth Management haben wir Zugang zu jenen über 100.000 Österreichern, die als Großspender für philanthropische Zwecke in Frage kommen.

Als ausgezeichnete Privatbank werden wir von unseren Kunden mit vielen Fragen konfrontiert – Vermögensverwaltung, Unternehmensnachfolge, Nachlassplanung, aber auch mit ihrem gemeinnützigen Engagement. Bei aller Rationalität einer Bankbeziehung in der Vermögensanlage, stehen aber immer emotionale Werte hinter den Entscheidungen. Für unsere Kunden, aber auch uns selbst als Berater befriedigen wir damit ein menschliches Grundbedürfnis, das so wichtig ist wie Essen und Trinken: das soziale Miteinander in Form des Helfens. Studien zeigen, dass Großzügigkeit glücklich macht. Der Philanthrop hilft damit auch sich selbst.

Mit der Gründung der gemeinnützigen Privatstiftung Philanthropie Österreich bieten wir als erste Privatbank in Österreich die Wohltätigkeits-Plattform für uns und unser Kunden. Dort, wo die eigenen Interessen und Zielsetzungen liegen, die Familientradition schon lange wirkt oder der Sozialstaat versagt. Statt noch mehr Steuern an den anonymen Staat abzuführen, kann man selbst Einfluss nehmen. Selbst entscheiden, wie und wo man helfen will. Seit Anbeginn der Menschheit, gibt es Regeln für wohltätige Spenden. Heute kann es  der „Zehent“ in Form einer Zustiftung sein. Oder es findet sich ein anderer Weg, der besser passt. Mehr dazu unter dem Punkt Philanthropie-Beratung.

Als seriöse Privatbank wollen wir unsere Kunden auf das Thema Philanthropie aufmerksam machen und ein vertrauensvolles Umfeld für professionelle Investitionen in gemeinnützige Organisationen schaffen.

Wir unterstützen unsere Kunden bei ihrem Engagement und wollen in Österreich die führende Beratung und die innovativsten Instrumente dazu anbieten.

Stiftung für Effektiven Altruismus (EAS)

Aktuelles Projekt: ethische-strategische Philanthropieberatung

Die Stiftung für Effektiven Altruismus (EAS) ist eine unabhängige Denkfabrik und Projektschmiede im Schnittbereich von Ethik und Wissenschaft. Die Resultate macht sie im Rahmen von Diskussionspapieren der Politik zugänglich und für die Projektarbeit fruchtbar. Sie bietet zudem evidenz-basierte Spendenberatung im Sinne der Kosteneffektivität sowie ethische Berufsberatung an.

Was ist der Effektive Altruismus?

Der Effektive Altruismus (EA) stellt das Leitkonzept der Stiftung dar: Unsere Ressourcen – Zeit und Geld – sind limitiert. Wie können wir sie so einsetzen, dass wir damit am meisten Gutes erreichen, das meiste Leid verhindert und die meisten Leben gerettet werden? Und welche rationalen Gründe sprechen überhaupt dafür, Ressourcen in eine nachhaltig-effektive Leidminderung zu investieren? Diesen Fragen gehen wir aus philosophischer, ökonomischer sowie kognitions- und sozialpsychologischer Sicht nach.

Die ethische-strategische Philanthropieberatung zielt darauf ab diejenigen Organisationen zu unterstützen, die pro Geldeinheit bezüglich der Verwirklichung eines ethischen Wertes, zum Beispiel dem Ziel Leid zu reduzieren, den größten Output generieren. Sie ermöglicht also mit Spenden evidenz-basiert so viel positiven Einfluss wie möglich zu erreichen.

Philanthropie-Beratung

„We have the chance to improve peoples lives. There is no better task than Philanthropy“
(Bill & Melinda Gates)

Mit unserem Beratungsangebot richten wir uns an philanthropisch motivierte, vermögende Privatpersonen, Family Offices, Stiftungen und Unternehmen mit und ohne Erfahrung in Gemeinnützigkeit.

Die Beratung ist für Kunden der Capital Bank kostenlos. 100% des Investments gehen in die Projekte. Wir haben für die Umsetzung eine Dachstiftung eingerichtet. Die Verwaltungskosten übernimmt die Capital Bank.

Der Ablauf

1. Schritt: Erstellen Ihres persönlichen Philanthropie-Profils

Dieses soll die persönlichen Motive, die eigenen Ressourcen und die gewünschte Wirkung umfassen.

  • Motive:
    „Lebenssinn“ stiften, aus Dankbarkeit  - Zurückgeben, Denkmal setzen – etwas Bleibendes, Nachhaltigkeit – statt Einmalspende,  etwas gezielt Verändern wollen (Image) , Werte, Religion, Steuervorteile nutzen, Überversorgung der Familie - Vermeidung des „Verwöhneffektes“, fehlende eigene Nachkommen.

  • Resourcen:
    - Vermögen ohne Nachkommen,
    - steuerpflichtige (Einmal-)Gewinne,
    - eigenes Netzwerk mit Großspenderpotential,
    - ererbtes Vermögen

  • Wirkung:
    Am Beginn steht ein Problem, das einen Bedarf bei einer klar bestimmten Zielgruppe auslöst. Dazu gibt es eine Vision, wie das Problem zu lösen ist. In einem Konzept wird bestimmt was mit dem Geld (Input) geschieht. Das erzeugt einen Output, der bei der Zielgruppe etwas bewirken soll (Outcome), was im Idealfall auch einen Beitrag zur gesellschaftlichen Veränderung (dem Impact) liefern kann. Am Ende kommt es zur Analyse der Wirkung und zur Anpassung des Konzepts, um den Return on Investment zu verbessern.

2. Schritt: Strategieentwicklung zur Umsetzung

Entwicklung einer Strategie für Ihre philanthropische Tätigkeit unter Einbeziehung der nächsten Generation

3. Schritt: Umsetzung des philanthropischen Engagements

  • Projektaufträge: Wir bieten unser Netzwerk zu den Non Profit Organisationen, die Sie unterstützen wollen
  • Berichterstattung: Resultate und Wirkung der philanthropischen Tätigkeit
  • Periodische Kontrolle und Anpassung